Wie kann ich beten?

Wenn Jesus betete hat er mit offenen Augen nach oben geguckt und zu Gott gesprochen. So haben fast alle Juden seiner Zeit gebetet. Wir schließen unsere Augen, um uns besser zu konzentrieren. Die Apostel Jesu haben beim Beten die Hände zum Himmel gehoben und damit deutlich gemacht, dass sie für Gott offen sind. Das war nichts Besonderes, sondern die gängige Gebetshaltung der Antike. Wir falten unsere Hände. Das ist ein alter Gestus beim Grüßen. Denn wer die Hände faltet, kann sein Gegenüber nicht angreifen und ist friedlich gesonnen.

Schon dieser kurze Überblick macht klar: Die Form des Gebetes ist von unserer Kultur geprägt. Sie kann und wird immer unterschiedlich sein. Wer betet geht aber davon aus, dass seine Worte nicht in der Ewigkeit verhallen, sondern von Gott gehört werden. Jesus selber hat immer wieder Mut zum Gebet gemacht. Gott ist wie ein Vater, der seinen Kindern gerne Gutes schenkt.

Ich persönlich könnte mir ein Leben ohne Gebet kaum vorstellen. Vor schwierigen Situationen betet ich einfach: „Herr hilf“. Besonders schöne Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich für andere Menschen gebetet habe! Wenn ich mit anderen nicht so gut zurechtkomme, bitte ich, dass Gott diese Menschen segnet und auch unsere Beziehung segnet. Durch das Gebet können wir Gott in unser Leben lassen. In dem Gebetbuch der Bibel, dem Psalter, wird diese Erfahrung so ausgedrückt:

 

„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.“

Psalm 37,5

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