Ablehnung zu erfahren ist mehr, als ein bisschen schlecht behandelt zu werden. Es kann sehr leicht in eine tiefe Krise führen.

Wir alle wollen nicht abgelehnt werden, sondern wir wollen uns anlehnen. Wir wollen Kontakte haben und eingesponnen sein in ein soziales Netz, das und trägt. Das gilt für den Arbeitsplatz, wo wir uns sinnvoll eingesetzt und anerkannt fühlen wollen, für Freunde, die uns signalisieren sollen: Schön, dass es dich gibt – und natürlich auch für die Familie, die uns umgeben und stabilisieren soll. Dann können wir Ja zu uns selber sagen. Wenn das alles gegeben ist, fühlen wir: Wir sind richtig. Wir gehören hier hin.

Was passiert mit uns, wenn einer der drei Bereiche plötzlich keinen Halt mehr gibt, sondern wenn wir dort Ablehnung erfahren? Wir alle wissen, wie schwer es für Betroffene und ihre Angehörigen sein kann, wenn die Anerkennung im Beruf plötzlich ausbleibt. Ein Haltegurt des Lebens ist zerrissen, und die Last hängt an der Familie und an den Freunden, die das zusätzliche Gewicht manchmal nicht tragen können.

Oder was ist, wenn die Familie auseinanderbricht? Leider ist es dann oft so, dass bald auch am Arbeitsplatz Krise angesagt ist, und womöglich ziehen sich auch noch die Freunde zurück, weil wir anstrengend geworden sind.

Lasst mich endlich in Ruhe! Hat doch alles keinen Sinn hier.

Dann fragen wir uns sehr schnell, was das Ganze soll. Ob das Leben nur gelingen kann, wenn wir immer gut drauf sind. Dann fragen wir uns, ob das Leben nicht ein „Scheiß-Spiel“ ist und ob wir nicht sehr viel mehr Mitgliedsbeitrag in die Kasse des Lebens einzahlen müssen mit Lächeln, nett sein und nochmal Lächeln, als wir für uns rauskriegen, wenn es uns mal schlecht geht.

Wenn wir in so einem dunklen Gedankenpfad gefangen sind, sind wir gefährdet, hin- und hergerissen zwischen Wut auf andere und Wut auf uns selber kopfüber in eine Depression zu stürzen.

Es gibt aber eine gute Nachricht.

Die gute Nachricht ist NICHT: Kommt alle in die Kirchen, da findet ihr Leute, die euch die Familie, die Erfüllung am Arbeitsplatz und die Freunde ersetzen. Wer das denkt, wird oft in Kirchen enttäuscht.

Du wirst aber Menschen finden, die wirklich an Dir interessiert sind, und die Dir helfen wollen, Gott zu finden. Gott hat Dich erschaffen. Er hat sein ewiges Ja zu dir gesagt, lange bevor Deine Eltern durch ihre Vereinigung Gottes Plan erfüllt haben, dir auf dieser Welt einen Körper zu geben.

Das ist die gute Nachricht. Du bist nicht deshalb „richtig“, weil Menschen Dir das spiegeln. Du bist „richtig“, weil Gott dich will. Deshalb brauchst du nicht abzustürzen, wenn Menschen dich ablehnen.

Christin hat in ihrem gesamten bisherigen Leben, nach einem Sinn und Anerkennung gesucht. Nachdem sie eine sehr schwere Kindheit durchlebt hatte wollte sie nur irgendwo dazugehören.

„Ich weiß was es bedeutet, voll abgelehnt zu werden!”

Oft gingen ihr diese und ähnliche Fragen durch den Kopf:

„Wozu bin ich eigentlich auf dieser behämmerten Welt?”

Gott selbst ist für uns „abgestürzt“, um uns da abzuholen, wo wir sind. Er hat durch Jesus am Kreuz unsere Not mitgelitten und ruft uns zu: Vertraut mir!

In den Kirchengemeinden, die hier in dieser Website aufgelistet sind, sind Menschen miteinander unterwegs, die sich gegenseitig darin unterstützen, dieses Vertrauen einzuüben.

Es gibt dort viele Angebote, die Dir den Einstieg in den Glauben erleichtern können, zum Beispiel Alphakurse.